Kampagne „Zusammen wachsen“: Das Welcome Center Ulm/Oberschwaben zeigt Erfolgsgeschichten gelebter Fachkräftemigration
Seit mehr als zehn Jahren unterstützt das Welcome Center Ulm/Oberschwaben Menschen aus dem Ausland beim Ankommen in der Region und Unternehmen bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften. Aus dieser Arbeit sind viele Erfolgsgeschichten entstanden, die zeigen, wie Fachkräftemigration gelingen kann, wenn Chancen eröffnet und Potenziale erkannt werden.
Mit der neuen Kampagne „Zusammen wachsen“ macht das Welcome Center diese Geschichten nun sichtbarer. Ziel ist es, für eine offene Willkommenskultur zu werben und damit einen Beitrag zu leisten, den wachsenden Fachkräftemangel in der Region abzufedern. Denn gerade in Zeiten, in denen viele Betriebe händeringend nach qualifiziertem Personal suchen, wird deutlich, wie wichtig internationale Fachkräfte für die wirtschaftliche Zukunft sind.
Die Beispiele aus der Praxis sprechen für sich: Seedy floh aus Gambia und erhielt in Amstetten die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Naturwerksteinmechaniker zu absolvieren. Morteza kam aus dem Iran nach Deutschland, bewarb sich als Elektriker und ist in seinem Betrieb erfolgreich angekommen. Danica und Kamva aus Südafrika arbeiten bei Stöhr Logistik, während Ridho aus Indonesien für seine Kochausbildung nach Deutschland gekommen ist.
Diese Geschichten zeigen, was möglich ist, wenn Unternehmen offen auf Menschen aus anderen Ländern zugehen und ihnen echte Perspektiven bieten – und Chancen zulassen. Für die Zugewanderten bedeutet das eine neue Heimat und einen beruflichen Neustart. Für die Betriebe bedeutet es dringend benötigte Fachkräfte, neue Erfahrungen und kulturelle Vielfalt im Arbeitsalltag.
Die Kampagne „Zusammen wachsen“ macht damit deutlich: Fachkräftemigration ist weit mehr als eine Antwort auf den Arbeitskräftemangel. Sie ist eine Chance für Integration und zugleich wirtschaftliche Stärke. Das Welcome Center ist dabei zentraler Teil und leistet durch die Beratung und Begleitung von Unternehmen sowie Fachkräften in der Region einen großen Beitrag.


